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trauriges mädchen

 

heute war wieder einer dieser tage, an denen ich mich phasenweise sehr alleine gefühlt habe. für gewöhnlich bin ich auch alleine, aber ich fühle mich gut dabei. da ist keiner, der mich mit sinnlosem gossip bequatscht, ich kann in ruhe nachdenken und träumen und so sein, wie ich will. muss mich nicht verstellen. aber heute wars so, dass ich alleine war und mich innerlich auch allein gefühlt habe. allein. traurig. leer. und verloren. habe ohne es zu merken löcher in die luft gestarrt. ich saß regungslos, mit meinen gedanken ganz woanders da und habe luftschlösser gebaut. bis mich irgendwer darauf angesprochen hat. ich weiß nicht, ob ihr das kennt, aber wenn ich solche phasen habe, denke ich meistens an alles mögliche, was wiederum ein verzerrtes bild ergibt und ich mich hinterher nicht daran erinern kann, was ich eigentlich gedacht habe. oder ich denke über mich nach. danach möchte ich in der regel anfangen zu weinen, aber ich mache es natürlich nicht. ich will nicht, dass irgendwer fragt was mit mir los ist. dass keiner mich nötigt, ihm von meinen problemen zu erzählen. denn das würde mich verletztlich und verwundbar machen. außerdem will ich auch nicht, dass jeder über mich bescheid weiß. will nicht, dass die leute über mich als "psychisch krankes mädchen" reden. ich möchte geheimnisvoll bleiben. unnahbar. und doch sehne ich mich nach nähe und vertrauen fassen. geborgenheit.

ich würde gerne zu einem psychologen gehen. jemanden, der auf alles eine objektive sicht hat, mich reden lässt, keine dummen bemerkungen macht, sondern einfach nur zuhört. mehr möchte ich gar nicht. ich will einfach mal reden können.

28.7.10 01:38
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


T / Website (28.7.10 03:06)
Ich weiß nicht viel über dich, aber glaubst du wirklich, dass ein Psychologe angebracht ist, wenn du nur jemanden brauchst, der dich reden lässt und nur zuhört? Ich therapiere mich schon länger selbst, und das nur mit einem Blog. Dein Blog hört zu, ohne dumme Bemerkungen zu machen (meistens zumindest, sorry ;] ).


Andreas / Website (28.7.10 06:47)
Guten Morgen, ich finde die Idee mit dem Psychologen ganz toll, weil ich immer glaube das professionelle Hilfe sehr wichtig ist. Selbsttherapie geht meistens daneben, sorry. Und ist ineffektiv, weil keine Anregungen von außen kommen. Das Gefühl das du beschreibst kenne ich gut, auch dass man Löcher in die Luft starrt und hinterher nicht mehr weiß was man eigentlich gedacht hat. Ich binauch oft sehr glücklich wenn ich allein bin, manchmal aber eben auch traurig. Bestimmt ist es schön geheimnisvoll und unnahrbar zu sein; aber du möchtest ja auch du selbst sein. Ich fände es schön wenn du weinen könntest, wenn du Lust hättest dich so zu zeigen wie du bist. Ich maile dir mal meine Mailadresse; vielleicht hast du ja Lust mir zu schreiben? Viele liebe Grüße Andreas

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